Aktiv trotz Demenz

BETREUUNG

Entlastung für Angehörige

Voraussetzung für ein optimales Miteinander...

Die Chemie zwischen Betreuer und Betreuten muss stimmen.

Immer mehr Seniorinnen und Senioren leiden an einer Demenzerkrankung. Jährlich kommen über 200.000 Neuerkrankungen verschiedener Art dazu.
Die benötigte Pflege beziehungsweise Betreuung einer dementiell erkrankten Person ist sehr zeitintensiv und erfordert viel Empathie und Geduld. Bekannt ist mittlerweile, dass die Demenzbetreuung - insbesondere in fortgeschrittenen Stadien - oft aufwendiger ist, als von Personen mit körperlichen Erkrankungen.
Für Angehörige eine Situation, auf die es schwer fällt, sich einzustellen. Die psychische wie auch physische Belastung ist ohne Demenzbetreuer im eigenen Zuhause kaum zu organisieren. In diesem Falle gibt es Alltagsbetreuer, die ins Haus kommen, Sie in puncto Umgang mit dem Betroffenen beraten beziehungsweise entlasten, indem sie stundenweise für den "Patienten" da sind. Früher nannte man dies Gesellschafterin, das sich allerdings nur gut situierte Familien leisten konnten. Heute stehen dem Betroffenen aus der Pflegeversicherung auf Antrag jährlich zusätzlich 1612 Euro Zuschuss "Verhinderungspflege" plus 804 Euro "Kurzzeitpflege" zu. Dieser Betrag kann unter anderem für den Alltagsbetreuer eingesetzt werden.